Dichtung und Wahrheit


Der Begriff "Treibhauseffekt " ist heute jedem geläufig. Die deutschen Schüler lernen Inhalte dazu in der Schule, die gängigen Lehrbücher in Chemie und Biologie und die Lehrpläne enthalten Informationen und Vorgaben dazu und die Presse informiert die Bevölkerung laufend über neue Erkenntnisse dazu. Die Politik hat daraus rechtsverbindliche Verträge geschaffen.

Jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland ist aufgerufen, einen Beitrag zur Klimapolitik in diesem Sinne zu leisten und sich entsprechend den Vorgaben zu verhalten.

Man könnte also zur Tagesordnung übergehen wären da nicht die Naturgesetze, die Klimageschichte und tausende wissenschaftliche Studien, die Zweifel an der offiziell beschworenen Realität aufkommen lassen. Betrachtet man z.B. unsere europäische Geschichte findet man viele Hinweise, daß die Klimageschichte zumindest in der Nordhemisphäre völlig anders verlaufen ist, als offiziell verbreitet. Für den Bürger ist das Dickicht aus Wissenschaft, Spekulation, Umweltschutz und Politik schwer zu durchschauen. Die allseitig präsenten Medien haben einen großen Anteil an der Verbreitung und Indoktrination bei diesem Thema. Während gleichzeitig der naturwissenschaftliche Verstand der Gesellschaft (siehe PISA) abnimmt, nimmt die Propaganda der UNO (IPCC) mit Milliardenaufwand aus Steuergeldern zu, um eine Klimakatastrophe heraufzubeschwören. Da weiterhin die moralische Verantwortung für den Untergang der Welt eines jeden Einzelnen mit dem Energieverbrauch und der damit verbundenen CO2-Produktion ( obwohl ein Naturprinzip) gekoppelt wurde, ertragen die Bürger derzeit dramatische Steuerlasten und nehmen relativ wortlos vielfältige Einschränkungen ihrer Freiheit in Kauf. Eine Revolution zu einer neuen klimaverträglichen Gesellschaft wird propagiert. Journalisten haben diese schon "Kohlenstoffdiktatur" genannt. Die Politik will den Bürgern z.B. 2 To CO2 /Jahr zugestehen ( 30, Zitat: Bundeskanzlerin Merkel im Herbst 2007).

Untersucht man dazu nüchtern den Verlauf der wissenschaftlichen Erkenntnisse seit Arrhenius zum Klimawandel so steht vor allem Spekulation, selektive Datenauswahl und wissenschaftliche Schlamperei im Vordergrund, die zur Postulierung einer Irrlehre (anthropogener Treibhauseffekt) geführt hat. Dies kann an vielen Beispielen verdeutlicht werden.

Im Wesentlichen sind 3 Personen historisch für diese Irrlehre um den Treibhauseffekt verantwortlich :

Svante Arrhenius (Chemiker und schwedischer Nobelpreisträger, Hobbyklimatologe), Guy S. Callendar (britischer Ingenieur und Hobbyklimatologe) und C.D. Keeling (US-Chemiker).

Arrhenius um 1900 spekulierte mit falschen Spektren über die Wärmeabsorption von CO2 in der Atmosphäre.
Callendar 1938-58 versuchte den leichten Temperaturanstieg bis 1930 unter Missachtung nahezu aller anders lautender Fachliteratur mit der Verbrennung fossiler Treibstoffe zu erklären.
Keeling und alle Nachfolger und Institutionen (WMO, UNO) ab 1955 übernahmen fast 100% die Spekulationen Callendars. Keeling versuchte durch Dutzende wissenschaftliche Arbeiten dies durch CO2-Messungen nachzuweisen, wobei er ebenfalls nahezu die kompletten Erkenntnisse anderer Naturwissenschaften zu CO2 und die Fachliteratur ignorierte und aus hunderten historischer Messungen wenige fehlerhaft aber konform mit der Treibhausspekulation beurteilte.

Das Ergebnis ist heute bekannt. In den 80 er Jahren wurde daraus eine politische Ideologie der Weltzerstörung durch Produktion von falschem CO2 durch Energieverbrauch erfunden und die Industriestaaten mit ihren Bürgern dafür verantwortlichgemacht. Bestimmte Klimaforscher verstanden es Politiker zu beeinflussen, man erkannte einen riesigen Markt und die Möglichkeit der gesellschaftlichen Umgestaltung und Umerziehung. Medien und wissenschaftliche Fachzeitschrifen wurden gleichgeschaltet.

Tatsache bleibt jedoch:

1
Den derzeit offiziell beschriebenen "Treibhauseffekt" gibt es nicht!!! Er existiert nur in den Computern der etablierten Klimawissenschaft. Der atmosphärische Wärmeeffekt beruht im Wesentlichen nicht auf Strahlungsemission sondern auf Wärmetransport durch H2O und Wolken gesteuert durch Solar- und kosmischer Strahlung..
2
Es gibt außer Wasserdampf in der Atmosphäre keinen anderen wirksamen Wärmetransporter !!!
Die Wirkung von Spurengasen wie CO2, Methan, Ozon oder FCKW ist minimal und vernachlässigbar.
3
Die Temperaturvariabilität der Erdgeschichte ist ein natürlicher Prozess und beruht auf der solaren Variabilität samt kosmischer Stahlung. Der Mensch ist nicht an der Erwärmung beteiligt! Die Kalt- und Warmzeiten der Erdgeschichte werden durch unterschiedlich starke Beeinflussung der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung und Sonnenwind hervorgerufen.
4
Die aktuelle Klimapolitik (siehe Kyoto-Protokoll) ist vernunftswidrig, und stellt daher eine Verschwendung von Steuergeldern dar, die für Bildung, Arbeitsplätze, Soziales oder Entwicklungshilfe besser eingesetzt wären!
5
Die an der Verbreitung beteiligten Wissenschaftler vernachlässigen sehr umfangreiche vorliegende Bedenken von tausenden Wissenschaftlern, die in tausenden Studien andere Auffassungen erarbeitet haben. Dieses Vorgehen, bei dem die „Gegenseite“ ausgeblendet wird, ist wissenschaftlich nicht korrekt.
6
Die Politiker haben die Verantwortung für diese größte bekannte wissenschaftliche Irrlehre und Verdummung der Bevölkerung zu tragen!
 

Daneben sind folgende Detail-Feststellungen richtig:

7
Die Begriffe "Treibhauseffekt" und "Treibhausgase", Klimakiller, Klimaschutz, Klimarettung sind unzutreffende Bezeichnungen aus einem unzulässigen Denkmodell, das grundlegenden naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht.
8
Die Ursachen der globalen Erwärmung sind nur in paläoklimatischen Zusammenhängen zu sehen und weitgehend solaren und astrophysikalischen Ursprungs.
9
Die steigenden CO2-Konzentrationen sind wesentlich eine Folge der Verschiebung des C-Gleichgewichtes bzw. einer Erwärmung der Ozeane und positiv für die Natur.
10
Die Wärmespeicherfähigkeit der Ozeane spielen eine entscheidende Rolle beim globalen Klima.

Hier die wichtigsten Irrtümer und deren Richtigstellung:

Quelle für den Irrtum der Modelle: http://www.spiegel.de/wissenschaft/erde/0,1518,204408,00.html

Nachfolgend ein wesentlicher Kritikpunkt der CO2-Treibhaustheorie: Sie gilt nicht in unserer historischen Vergangenheit. Die vornehmlich aus Eisbohrkernmessungen gewonnenen CO2-Konzentrationen der Atmosphäre zeigen einen linearen CO2-Verlauf über die Jahrhunderte an. Alle modernen Klima-Erkenntnisse werden ausgehend von einen erdgeschichtlich winzigen Zeitfenster von ca. 140 Jahren gewonnen, in der die Temperaturkurve und CO2-Kurve scheinbar parallel verläuft. Tatsächlich besteht keine Korrelation. Wäre es ein Naturprinzip, daß CO2 messbare Wärme erzeugt, müßte diese in allen geologischen Zeiträumen gelten. Wie die Eisbohrkernmessungen zeigen ist der Zusammenhang umgekehrt: Wärme erzeugt CO2-Änderung (Naturgesetz, siehe alle Chemiebücher).

Betrachtet man jedoch die Eisbohrkerne einer längeren Vergangenheit z.B. 450 000 Jahre (siehe unten Antarktis) erkennt man tatsächlich eine Korrelation. Interessant ist dabei, daß zuerst die Wärme, dann der CO2-Anstieg mehrere Jahrhunderte später erfolgte.

Die oben vereinfacht dargestellten erdgeschichtlich relativ schnellen Wechsel von Warm- und Kaltzeiten in historischer Zeit entsprechen den in Meeressedimenten festgestellten Dansgaard-Oeschger-Zyklen. Die X- Achse wurde zugunsten einer idealen Sinuskurve nichtlinear dargestellt (7)

 

Irrtum 1
Die menschliche Zivilisation der letzten 150 Jahre erhöht die CO2-Konzentration der Atmosphäre. Als Folge erwärmt sich die Erde.

Richtig ist:

Allgemein anerkannte Bohrungen im antarktischen Eis und deren Analyse, z.B Petit et al. 1999 (dem IPCC bekannt!!!) Hier die aus den Originaldaten generierte Grafik::

:

ERGEBNIS:
die Erwärmung und CO2-Erhöhung seit ca. 450 000 Jahren schwankt periodisch mit einer Periodendauer von ca. 100 000 Jahren.

Zuerst wurde es wärmer, dann stieg die CO2-Konzentration!!!

Neuere Untersuchungen des sog. Time-Lag von CO2 ergaben: Die zeitliche Verzögerung beträgt zwischen 500 und 1500 Jahren (Quelle: (9)). Dies ist mehrfach von unabhängigen Wissenschaftlern nachgewiesen worden (Quelle: Mudelsee, 9). Hier der Beweis durch Monnin et al. 2001 (22):

Irrtum 2
Die Wärme im erdnahen Bereich entsteht durch Wärmeemission der Treibhausgase CO2, Methan, Ozon und FCKW !


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Richtig ist:


Der Treibhauseffekt ist eine größtenteils nicht nachweisbare Hypothese mit starker Übertreibung der IR-Strahlung als einziger Wärmeform.

Alle naturwissenschaftlichen Lehrbücher kennen jedoch 3 Wärmeformen. Die Wärme in der Troposphäre wird hauptsächlich durch den Wärmetransport von Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen bestimmt:

  • Wärmeisolation durch Wolken
  • Steuerung der Wolkenbildung durch kosmische Strahlung und Sonnenwind.
  • der Strahlungsabsorption und Reflektion an der Erdoberfläche und dem in der Atmosphäre enthaltenen Wasser und in geringem Maße CO2 mit nachfolgender Thermalisierung; Dabei hilfreich ist der Dichtegradient der Atmosphäre mit hoher Dichte in Erdnähe,
  • Wärmespeicherung und langsame Abgabe durch die Ozeane
    Wärmetransport in den Ozeanen
  • zyklischen Kondensationsprozessen in der feuchten Atmosphäre,
  • Konvektion und Konduktion in der Atmosphäre

Dabei spielt Wasser in den 3 Aggregatzuständen die entscheidende Rolle. (Regen, Schnee, Hagel, Wolken) Die sogenannten "Treibhausgase" CO2, Ozon, Methan und FCKW geben ihre absorbierte Energie in Erdnähe durch Kollision mit N2 und O2 ab, erst in Höhen >10000 Km strahlen sie nenneswert Wärme ab.

Die Spurengase sind in so geringer Konzentration vorhanden daß sie an der Thermalisierung nur einen geringen Anteil haben. Dagegen ist Wasser mit max. 4% in der Atmosphäre, absorbiert ca. 88% der Strahlungsenergie und transportiert durch Verdampfen und Kondensation Wärme, bzw. reflektiert durch Wolken.

Die falschen Computersimulationen des IPCC lassen sich am besten durch Messungen der realen Klimaparameter wiederlegen. Nachfolgend die tatsäcliche Methankonzentration der Troposphäre. Der Anstieg verlangsamt sich seit 10 Jahren.
Seit 4 Jahren bleibt die Methankonzentration in der unteren Atmosphäre konstant!

Irrtum 3
Das durch Menschen in die Atmosphäre abgegebene Verbrennungsgas CO2 sorgt für die Erwärmung der Erde.

Richtig ist:


CO2 und andere sogenannte "Treibhausgase" absorbieren zwar geringe Mengen Wärmestrahlung, sind jedoch in so geringer Konzentration vorhanden, daß sie nur minimal wirken ( 1: 3000). Unterhalb 10 km strahlen diese Gase die absorbierte Energie auch nur in geringem Maße ab, sondern übertragen die Energie durch Kollision mit anderen Luftmolekülen. Dies ist zweifelsfrei nachgewiesen und ergibt sich aus der Thermodynamik (Maxwell, Boltzmann, Physikbücher !!!!) (weitere Quellen: z.B. Kirby et al., Proc. Comb. Inst. Vol 28, 2000/pp.253-259) .

Weiterhin lösen sich die vom Menschen an die Atmosphäre abgegebenen Mengen CO2 relativ schnell (ca. 5 -38 Jahre im Meer bzw. werden von Pflanzen verstoffwechselt. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe produziert etwa 3 % des gesamten CO2-Gleichgewichts, das durch die Lösung im Wasser und die Photosynthese/Zellatmung bestimmt wird. Dies ist zu wenig, um das Gleichgewicht zu stören. Die Bodenausgasungen der gesamten Erdoberfläche sind weit größer als die anthropogenen Emissionen und bestimmen deshalb wesentlich die CO2-Konzentration der Atmosphäre.

Weiterhin ist Wasser mit max. 4% in der Atmosphäre, absorbiert ca. 88% der Strahlungsenergie und bestimmt wesentlich das Wetter!

 

Irrtum 4
Die atmosphärischen Spurengase sind Klimakiller und müssen weltweit reduziert werden.

Richtig ist:


Dies ist eine irrige Konsequenz aus falsch verstandener Physik und Chemie.( siehe oben)
Vor allem CO2 ist ein lebensnotwendiger, ungiftiger Stoff, Quelle allen organisch/tierischen Lebens und essentielle Pflanzennahrung. Mit 0,037% sind wir an der unteren Grenze dessen was Pflanzen benötigen. In den Treibhäusern sorgt ein CO2-Begasung von 0,1% ( = Knowhow der Botanik) für optimales Wachstum unserer Kulturpflanzen. Nachfolgend ein Beispiel aus Rußland (Ural):

Die CO2-Konzentration war in der Erdgeschichte meist wesentlich höher. Die fossilen Energiequellen zeugen davon. Trotz weltweiter CO2-Reduktion steigt der CO2-Gehalt der Atmosphäre weiter. Eine Reduzierung sorgt nach LeChatelier für einen Ausgleich durch Entweichen aus dem Wasser, da es sich um eine Gleichgewichtsreaktion handelt. Reduktion von CO2 führt zu einem Nachströmen aus dem Ozean.

Die Bodenausgasungen der Lithosphäre (Erdkruste) sowohl geologischen als auch biologischen Ursprungs sind weit größer (97%) als alle menschlichen Emissionen (3%). Eine Reduktion ist deshalb unsinnig.

Irrtum 5
Der Mensch ist an der derzeitigen Klimaerwärmung schuld (=anthropogener "Treibhauseffekt").

Richtig ist:


Das Klima der Erde ändert sich zyklisch ohne menschliche Beeinflussung und durch die oben dargelegten physikalisch/chemischen Zusammenhänge, die seit 150 Jahren Allgemeinwissen sind.
Ursache sind die kosmische Strahlung, Milankovitsch-Zyklen und die solare Variabilität wie die Sonnenfleckenzyklen ( siehe Abb. unten : Zunahme der solaren IR-Strahlung seit 300 Jahren) und auf der Erde dadurch bedingt die zyklische Änderung der arktischen Eismassen zusammen mit dem Eismeer (Arctic Ocean Model). (siehe oben )

Der Mensch nimmt Einfluß durch Waldrohdungen, Staudämme und Flußbegradigungen , Trockenlegungen und Besiedlung.
Den offiziellen anthropogenen "Treibhauseffekt", beruhend auf zusätzlicher Wärmeemission der Spurengase gibt es faktisch nicht! Die natürlichen Bodenausgasungen an CO2 und Methan sind ca. 20 fach größer!

 

Irrtum 6
Aufgrund der fortlaufenden Erhöhung der Treibhausgase schmelzen die Gletscher und Polkappen der Erde ab.

Richtig ist:


Die Existenz der sog. Treibhausgase, hat nichts mit dem Schmelzen von Eismassen zu tun. Die Menge des globalen Eises verändert sich zyklisch im Laufe der Erdgeschichte. (Arctic ocean Model; Milankovitch-Zyklen)
Es gibt derzeit
KEINEN globalen Trend der Gletscherschmelze (R.J. Braithwaite 2002" Glacier mass balance: the first 50 years of international monitoring" (Progress in Physical Geography 26: 76-95). Selbst wenn alle Gletscher abschmelzen, ist das wegen der minimalen Eismasse belanglos.

An beiden Polen wird es kälter. Außerdem nimmt die Eismasse der Antarktis nicht ab. (siehe Kapitel Pole, Gletscher)

Es gibt auch KEINEN globalen Trend zur Meeresspiegelerhöhung, wie das IPCC behauptet. Ein umfassende Analyse aller verfügbaren Daten durch die INQUA Commission on Sea Level Changes and Coastal Evolution beweist dies. ("A History and Projection of Global Sea Level "von Moerner et al. 2004 (http://www.co2science.org/).

Weiterhin ist es auch theoretisch unmöglich die Eiskappen der Erde abzuschmelzen und damit den Meeresspiegel zu erhöhen, indem man die Wärme der Atmosphäre um ein paar % erhöht (z.B. durch die Zugabe wärmeabsorbierendem anthropogenem CO2 in der Troposphäre.
(Quelle: z.B. http://www.uio.no/%7Etomvs/esef/esef0.htm)

Nachgewiesenermaßen steigen keine Meeresspiegel sondern schwanken natürlich.

(Quelle: http://news.bbc.co.uk/hi/english/sci/tech/newsid_467000/467007.stm)

Weitere Irrtümer sind hier nachzulesen: http://www.john-daly.com/forcing/moderr.htm


Klimawandel und CO2. Haben die "Klimawissenschaftler" recht?

Als Beispiel für die wissenschaftliche Qualifikation der derzeit federführenden deutschen Klimawissenschaftler sollen nachfolgend die aktuelle Publikation und ein aktuelles Interview und Publikationen von Prof Dr. Stefan Rahmstorf dienen. Stefan Rahmstorf arbeitet seit 1996 am PIK. Dort erforscht er vor allem die Rolle der Meeresströmungen bei Klimaänderungen.

1999 wurde er von der amerikanischen McDonnell-Stiftung mit einem Förderpreis in Höhe von einer Million Dollar ausgezeichnet. Die Computersimulation [24] wurde 2006 als realitätsfremd widerlegt, derzeit seien keine Anzeichen am Golfstrom zu erkennen [25]. Titel des Widerspruchs in Science:

GLOBAL CLIMATE CHANGE: False Alarm: Atlantic Conveyor Belt Hasn't Slowed Dow...; Kerr Science 17 November 2006: 1064a

Seit 2000 lehrt er außerdem als Professor im Fach "Physik der Ozeane" an der Universität Potsdam. Rahmstorf ist Mitglied im Nachhaltigkeitsbeirat des Landes Baden-Württemberg und im Beirat der US-Administration zu abrupten Klimawechseln. ( 1)

Sein Buch "Der Klimawandel" (C.H.Beck-Verlag, Reihe Wissen!) (Mitautor, Prof. Schellnhuber- der Klimaberater der Kanzlerin-) S. 27 ist gespickt von durch Fachliteratur widerlegbaren Aussagen, Halbwahrheiten, Spekulationen, und Fehlern. Dabei werden die üblichen politisch und IPCC korrekten Behauptungen geäußert. Auch widmet er sich ausführlich den Skeptikern.

Hier eine kleine Auswahl der Desinformation:

Überschrift: I. Aus der Klimageschichte lernen

S. 9: Zitat: " Mitten in der jetzigen Warmzeit, dem seit 10 000 Jahren herrschenden Holozän, trocknete plötzlich die Sahara aus und wurde zur Wüste"

Kommentar: Dies ist nur die halbe Wahrheit. Das Saharaklima variiert alle ca. 10 000 Jahre zwischen Wüste und Begrünung, verursacht durch Milankowitschzyklen (Erdbahn/Erdachsenveränderung). Was lernen wir nun, vor allem wenn wir die Klimageschichte nur teilweise verstehen?


S. 11: Zitat: "Zu Recht berühmt ist der in den 80er und neunziger Jahre in der Antarktis gebohrte französisch-russische Vostok Eisbohrkern, mit dem erstmals eine genau Geschichte des Temperaturverlaufs und der atmosphärischen CO2-Konzentration der letzten 420 000 Jahre gewonnen wurde."

Kommentar: Leider erwähnen die Autoren nicht, daß zuerst die Temperatur anstieg und dann ca. 800 Jahre später die CO2-Konzentration folgte. Außerdem sind die älteren, tieferen Eisbohrkerne durch Bakterien kontaminiert, wodurch die Gasblasenanalysen verfälscht sind.


S. 12: Zitat: "Unser Klima ist im globalen Mittel das Ergebnis einer einfachen Energibilanz: Die von der Erde ins All abgestrahlte Wärmestrahlung muß die absorbierte Sonnenstrahlung im Mittel ausgleichen. Wenn dies nicht der Fall ist, ändert sich das Klima".

Kommentar: Kompletter Unsinn! Es gibt kein globales Klima sondern mind. 5 verschiedene Klimazonen. Rahmstorf meint die von den Meteorologen definierte Strahlungsbilanz. Diese ist künstlich definiert und ignoriert verschiedene Energieformen, die auf die Erde eintreffen und dort vorkommen und andere Faktoren wie Gravitationsänderungen und Planetenbewegungsänderungen. Nicht nur UV, sichtbares Licht und IR-Strahlung gelangt auf die Erde sondern kosmische Strahlung und andere Partikelstrahlung. Weiterhin vernachlässigt werden Änderungen des Erdmagnetfeldes, geotherme Energien, elektrische Energien der Atmosphäre. Ein Ausgleich von Strahlung verschiedener Wellenlängen unter Vernachlässigung der verschieden Energietransfers auf der Erde aus Gründen eines thermodynamischen Gleichgewichtes gibt es nicht.


S. 17/18. Dort wird die die rekonstruierte CO2-Konzentration der letzten 600 Millionen Jahre mit der Verteilung der Eismassen auf der Erde verglichen.

Abb. 1.2 aus "Der Klimawandel"
CO2 Verlauf und Temperaturverlauf gemäß Fachliteratur

Zitat: "Zu Zeiten hoher CO2-Konzentration war die Erde weitgehend eisfrei."

Kommentar: Die trifft nach der Fachliteratur nicht zu. Die Erde war nur einmal im späten Perm vor 237 Millionen Jahren relativ eisfre,i in der wärmsten Phase der Erdgeschichte. Tatsächlich war die CO2-Konzentration dort nicht besonders hoch.
Weiteres Zitat dazu: "Phasen mit niedrigem CO2-Gehalt der Atmosphäre fallen mit Vereisungsphasen zusammen."

Kommentar: Dies ist ebenfalls falsch! Leider wurde die Temperatur in der Abbildung im Buch weggelassen! Die CO2 Konzentration verläuft unabhängig von der Temperatur, Kalt- und Warmzeiten wechseln sich alle ca. 150 Millionen Jahre ab. Vor 380 Millionen Jahre war die Temperatur hoch die CO2-Konzentration fiel stark ab, die Temperatur erst ca.100 Millionen Jahre später. Vor ca. 300 Millionen Jahre gab es nur einen Kontinenten (Pangäa) deshalb die Konzentrierung der Eismassen.


S. 24. Zitat: " Das Holozän ist nicht nur ein warmes, sondern auch durch ein vergleichsweise stabiles Klima gekennzeichnet. Von vielen wird dieses relativ stabile Klima des Holozän als Grund dafür angesehen, daß der Mensch vor 10 000 Jahren die Landwirtschaft erfand und seßhaft wurde."

Kommentar: Eine sehr geschickte Formulierung, gegen die im ersten Moment kaum etwas zu sagen ist. Landwirtschaft wurde schon vor mehr als 20 000 Jahren in China gemacht und der Homo pekinensis lebte schon vor knapp 2 Millionen Jahre nur in China. Im Holozän gab es Temperaturschwankungen von 3° und mehr mit alternierenden Wärmephasen und kleinen Eiszeiten. Dieselben Warmzeiten gab es alle 110 000 Jahre.


S. 26. Es geht um die mittelalterliche Warmzeit. Zitat . " Daten vom nächstgelegenden Eisbohrkern Dye 3 im Süden Grönlands zeigen, daß das Klima dort besonders warm war als Erik der Rote im Jahr 982 seine Siedlung gründete. Doch die guten Bedingungen hielten nicht an sondern verschlechterten sich in den folgenden 200 Jahren immer mehr. ...... in der Mitte des 20. Jahrhunderts wurden die warmen Temperaturen des Mittelalters in Südgrönland wieder erreicht."

Kommentar: Bis 1300 wurde Landwirtschaft ( Getreide) und Viehzucht (Schafe, Rinder) betrieben in über 300 Bauernhöfen, die Menschen bauten 12 Kirchen und eine Kathedrale. Landwirtschaft und Viehzucht ist heute nicht möglich. Viele Proxis zeigen damals deutlich höhere Temperaturen als heute.


S. 27. Hockeysticknachfolgekurve:

Die hier publizierte Hockeystick-Nachfolgekurve ist eine Variante der widerlegten Hockeystickkurv: Sie wird nun als Multiproxirekonstruktion von Baumringen, Sedimenten und anderen Proxis verwendet. Erst auf den 2. Blick erkennt man das Weglassen des "unpassenden" Kurventeils ab ca. 1960. Die Jahresringrekonstruktion z.B. von Briffa et al. gehen jedoch bis 2004 und zeigen eine abfallende Temperatur. Dies hat Steve McIntyre, der schon die Hockeystickkurve widerlegte in ClimatAudit nachgewiesen.

Diese Kurve kursiert im Internet als Mix mit bis zu 14 Proxis (Spaghettikurve) ( bitte dazu Kurve Anklicken). Sie ist so geschickt zusammengestellt, daß man den Eindruck haben könnte, es ist heute wesentlich wärmer wie früher. Tatsächlich wurden aber nur Fehlerbereiche und Rekonstruktionen bis 1961 verwendet. Ab 1850 wurde die direkt gemessene Temperaturkurve von Jones et al. (HadCrut2) eingeblendet. Moderne Satellitenmessungen (MSU) zeigen jedoch ab ca. 1960 keinen Anstieg und die Baumringe eine Abkühlung!!! Deshalb müssen die Daten von Jones (IPCC) ab ca. 1961 falsch sein. 2007 wurden die GISS (NASA) Temperaturdaten des ausgehenden 20. Jh. nach unten korrigiert. Deshalb sind auch die Behauptungen in den 90er Jahrens seine die wärmesten Jahre des Jahrtausends falsch: im Mittelalter war es wärmer.


S. 28. Zitat: "Im Mittelalter gab es auf der Nordhalbkugel eine verhältnismäßig warme Phase, manchmal Wärmeoptimum des Mittelalters genannt. Gefolgt wurde diese Zeit von einem allmählichen Abkühlungstrend bis zur sogenannten "Kleinen Eiszeit" im 17. und 18. Jahrhundert, in der es etwa 0,2 -bis 0,6°C kälter war als im Mittelalter...... Seit Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Temperaturen dann wieder deutlich angestiegen und haben um die Mitte des 20. Jahrhunderts die Werte des Mittelalters überschritten."

Kommentar: Wiederum Falschaussagen! Die MWP und die LIA (Kleine Eiszeit) waren global (siehe oben). Auch stimmen die Temperaturangaben nicht. Kaum jemand sagt " Wärmeoptimum des Mittelalters" sondern Mittelalterliche Warmzeit (MWP). Fast alle Rekonstruktionen zeigen eine Abkühlung um 3°C in der kleinen Eiszeit oder mehr. Die moderne Warmzeit ist bis zu 2 °C kälter als die MWP.

Soweit einige von dutzenden Kritikpunkten im vorliegenden Buch. Mit Wissen hat das nichts zu tun sondern eher mit ideologisch gewollter Propaganda zur Begründung menschengemachten Treibhauseffektes.


Auf der ZDF-Homepage (2) ist anläßlich einer Buchbesprechung im Magazin aspekte im Januar 2005 folgendes Interview mit Prof. Rahmstorf veröffentlicht worden:

Die Wirkungen des Kohlendioxids; Kritische Anmerkungen zu Crichtons Ökothriller
Für aspekte sprach Christhard Läpple mit Prof. Dr. Stefan Rahmstorf vom Institut für Klimaforschung in Potsdam.
21.01.2005

Interview
 
Kritik

aspekte: Was ist von Crichtons neuem Bestseller zu halten?


Stefan Rahmstorf: Crichton bringt die Standard-Argumente, die auch von amerikanischen Lobbygruppen immer wieder in die Öffentlichkeit gebracht werden und mit denen sich die Klimaforscher regelmäßig auseinandergesetzt haben. Zum Beispiel gibt es seit Jahren auf der Internetseite des Umweltbundesamtes eine Liste, wo all diese Argumente aufgeführt sind. Und dort stehen auch die Gründe, warum Wissenschaftler von diesen Argumenten nicht überzeugt sind.

aspekte: Ist die Welt nun bedroht durch globale Erwärmung oder nicht?


Stefan Rahmstorf: Die Welt ist durch die globale Erwärmung bedroht. ......

 

 

.......

Das ist auch nicht erst seit heute bekannt, sondern seit Svante Arrhenius 1896 zum ersten Mal vorgerechnet hat, wie eine Erhöhung des Kohlendioxids zu einer Erwärmung führt. Dieser Effekt ist inzwischen durch Tausende von Studien bestätigt und erhärtet worden....


 

........

Wir sehen die Wirkungen des Kohlendioxids in der Klimageschichte, wir sehen dass der jetzige Erwärmungstrend nicht durch natürliche Faktoren erklärt werden kann, dass der aber genau von der Größe her zu dem passt, was man durch den bekannten physikalischen Effekt des Kohlendioxids in der Atmosphäre zu erwarten hat. Und es ist völlig unbestritten - das wird auch von Crichton nicht bestritten - dass der Kohlendioxidgehalt der Atmosphäre ansteigt, und inzwischen etwa ein Drittel höher ist, als er es jemals in der letzten halben Million Jahre war.

 

Nahezu vollständiges Interview Aspekte, ZDF 1/2005

 


Prof. Rahmstorf macht politische Aussagen über Lobbygruppen in den USA und verweist auf eine politische Behörde (Umweltbundesamt) bezüglich der wissenschaftlichen Argumente.


Die globale Erwärmung soll nach der Meinung der etablierten Klimforscher seit Beginn der Industrialisierung (ca. 1860) um 0,6°C gestiegen sein, was hauptsächlich durch den Menschen verursacht wurde. Die Temperatur wird laut IPCC (UNO) bis 2100 um bis zu 5,8°C steigen. (3)
Ein Vergleich der realen Temperaturen verschiedener Breitengrade zeigt, daß keine Bedrohung von einer solchen Temperaturerhöhung ausgeht. Milliarden Menschen leben derzeit bei höheren Temperaturen als z.B. in Mitteleuropa. Die Temperatur war, seit es Leben auf der Erde gibt nahezu immer bis zu 10°C höher als derzeit. Von Bedrohungen durch warme Klimata ist in der Paläontologie nichts bekannt, dagegen starben regelmäßig Arten in Eiszeiten aus. (4)

Nachweislich falsch!

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Abb. 1 ca. 6°C höhere Temperaturen in Rom
Abb. 2 CO2 und Temperatur während der Erdgeschichte

Nachweislich falsch!
Svante Arrhenius (5), Nobelpreisträger in Chemie und Hobbyklimatologe hat sich in seinen Publikationen über die Beeinflussung der Bodentemperatur durch CO2 nachweislich verrechnet und ging von falschen spektroskopischen Daten aus. Dies konnte durch Nachrechnen seiner Veröffentlichungen nachgewiesen werden.
Nachrechnen mit richtigen Daten ergibt nach Arrhenius eine Temperaturerhöhung von 0.22 K für eine CO2-Verdopplung von 0,037 auf 0,074%. (6,7). Dies ist völlig vernachlässigbar!

Tausende von Studien inklusive der verwendeten Computermodelle rechnen falsch! Die Modelle berechnen wegen der Treibhausgaszunahme eine höhenabhängige Erwärmung; tatsächlich erfolgte aber eine Abkühlung!!! (8)

Nachweislich falsch!
Nie in der Klimageschichte korrelierte die bodennahe Temperatur mit der CO2-Konzentration. Bei Lösungsvorgängen wie z.B. in Ozeanen oder Eisbohrkernen gibt es naturgesetzmäßig eine Korrelation, jedoch bewirkt die Wärme einen CO2-Anstieg, nicht umgekehrt (siehe unten, die CO2-Kurve folgt der Temperaturkurve um ca. 500-1500 Jahre). Dies ist mehrfach nachgewiesen (9), bzw. Naturgesetz.

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Abb. 3 CO2 und Temperatur während der Erdgeschichte (600 Millionen Jahre)
Abb. 4 CO2 und Temperatur aus Eisbohrkern der Antarktis (450 000 Jahre)

Auch in den letzten 1000 Jahren ist keine Korrelation der CO2-Konzentration mit der Temperatur zu erkennen.(10) Prof. Rahmstorf beruft sich auf eine inzwischen als falsch anerkannte Temperaturrekonstruktion von Mann et al. 1999, bei der die kleine Eiszeit und die mittelalterliche Warmzeit "weggerechnet" wurden, obwohl sie tatsächlich nachgewiesen sind.

Ähnlich falsche Aussagen sind in der nachfolgenden Publikation auf seiner Webseite (11):
Klimawandel und CO2: haben die “Skeptiker” recht?

Stefan Rahmstorf, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung
Urs Neu, ProClim, Schweizerische Akademie der Naturwissenschaften.

oder in der Publikation Die Klimaskeptiker für die Münchner Rück, ebenfalls auf seiner Webseite(12):

Hier die wichtigsten Falschaussagen:

In " Klimawandel und CO2" zitiert Rahmstorf sowohl die falsche Rechnung von Arrhenius über die Wirkung von CO2 (siehe oben) als auch den Ingenieur und Hobbyklimatologen G.S.Callendar 1938 (13,14)), der durch eine falsche Mittelwertbildung von CO2-Messungen seit 1810 bis 1950 einen mittlere CO2-Konzentration von 290 ppm im 19.Jh. annahm. Dies ist von Z. Jaworowski in (15) nachgewiesen worden. Die 290 ppm decken sich mit den Ergebnissen der modernen Eisbohrkernmessungen, die jedoch ebenfalls durch Gasverluste bei der Aufbereitung zu niedrige Werte für die Vergangenheit liefern. Auch dies wurde durch Z. Jaworowski in (15) nachgewiesen.

Weiterhin verweist Rahmstorf auf die Analyse von Eisbohrkernen der russischen Antarktisstation Vostok durch Petit et. al. 1999 (16), die weithin als Beweis für die moderne Treibhausthese verwendet wird.

Zitat :"Aus diesen Daten der Klimageschichte ergibt sich eine globale Erwärmung von 3-4 ºC im Falle einer Verdoppelung des CO2-Gehalts der Atmosphäre." Dies ist nachweislich falsch!

Er verschweigt, daß mehrere unabhängige Forschergruppen nachgewiesen haben, daß die CO2-Kurve der Temperaturkurve um 500 - 1500 Jahre folgt, also NICHT Verursacher der Wärme sein kann .(9)

Ebenfalls unzutreffend ist folgende allgemein bekannte Aussage:

Zitat Seite 4:" Allen Rekonstruktionen gemeinsam ist die Tatsache, dass die Temperaturen großräumig spätestens in der Mitte des 20. Jahrhunderts jene des Mittelalters übersteigen. Es herrschen derzeit also die wärmsten Temperaturen zumindest der abgelaufenen tausend Jahre."

Abb. 6 Die Hockkestick-Kurve von Mann 1999 und ihre Korrektur von McKittrick 2003
Abb. 7 Jahresringe und Temperaturmessungen 1860 - 1980))

Die Abbildung Seite 4 zeigt dort einen Vergleich verschiedener Temperaturrekonstruktionen u.a. von Mann et. al.1999-2003 (17). Diese sind 2003/2004 von verschiedenen unabhängigen Wissenschaftlern als falsch und Artefakt nachgewiesen worden siehe oben Abb. 6 (10, 18,19). Demnach ist das 20. Jahrhundert nicht das wärmste der letzten 1000 Jahre!

Auch in "Die Klimaskeptiker" werden die falsche Rechnung von Arrhenius und die soeben angeführten falschen Befunde zitiert.

Auf seiner Webseite (20) in
Antworten auf Fragen von "Klimaskeptikern" und Lesern
schreibt Prof. Rahmstorf folgendes auf eine Leserzuschrift hin zur "Hockeystickkurve"

Zitat:
"Theodor Landscheidt schrieb (zur Klimarekonstruktion von Mann et al.): "Mann hat seine Kurve aus Surrogatdaten und gemessenen Temperaturen zusammengeflickt". Dies trifft nicht zu. Die Rekonstruktion von Mann und Kollegen nutzt durchgehend Proxydaten und in den letzten Jahrhunderten zusätzlich einige lange instrumentelle Reihen; sie ist allgemein als die methodisch sauberste Rekonstruktion anerkannt. Die im 20. Jahrhundert gemessenen Temperaturen wurden zur Kalibrierung der Methode benutzt, in dem Zeitraum, in dem Proxydaten und gemessene Daten überlappen. Auch in meiner Grafik in Bild der Wissenschaft sind die gemessenen Temperaturen nach Jones et al. und die Rekonstruktion von Mann et al. als separate Kurven gezeigt, auch wenn sie sich aufgrund der hohen Übereinstimmung fast überdecken. (Landscheidt ist übrigens ein seit Jahren in der "Skeptiker"-Szene aktiver pensionierter Jurist, ungeachtet des phantasievollen Institutsnamens in seiner Anschrift.)"

Dasselbe sagt er auch als Replik auf den 1998 in Nature erschienen Artikel von Mann: "Mann is a pioneer, whose 1998 study was then the best reconstruction that had ever been done,"says Stefan Rahmstorf
(21)

Die "Hockeystickkurve" (Temperaturrekonstruktion der letzten 100 Jahren von Mann et al., (17)) wurde von mehreren unabhängigen Wissenschaftlern 2003/2004 als Artefakt entlarvt. Rahmstorf zitiert Dr. Landscheidt als Juristen. Gleichzeitigt zitiert er Hobbyklimatologen, den Chemiker Arrhenius und den Ingenieur Callendar regelmäßig in seinen Publikationen.
Alle ihm schreibenden Leser werden als Laien und Skeptiker bezeichnet.

Über die Frage, warum ein Wissenschaftler mit solcher Reputation nachweislich falsche wissenschaftliche Aussagen macht kann nur spekuliert werden.

 

Quellen:

29
1. Informationsdienst Wissenschaft; http://idw-online.de/pages/de/news92822
2. Webseite des ZDF; http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/7/0,1872,2251719,00.html
3. Klimawandel und CO2. Haben die "Skeptiker" Recht?;
http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_neu_2004.pdf
4. Scotese, Paleomap; http://www.scotese.com
5.
6. How does CO2 respond to temperature ? Erren, http://members.lycos.nl/ErrenWijlens/cooling.htm
7. Arrhenius was wrong: Erren; http://members.lycos.nl/ErrenWijlens/cooling.htm
8. GEOPHYSICAL RESEARCH LETTERS, VOL. 31, L13208, doi:10.1029/2004GL020103, 2004 http://www.agu.org/pubs/crossref/2004/2004GL020103.shtml
9. Fischer et al. Science Vol 283, 1999 und Mudelsee, QSR 20 (2001) 583-589
10. CORRECTIONS TO THE MANN et. al. (1998) PROXY DATA BASE AND NORTHERN HEMISPHERIC AVERAGE TEMPERATURE SERIES Stephen McIntyre, Ross McKitrick Department of Economics, University of Guelph, Guelph Ontario Canada . 2003; http://www.multi-science.co.uk/mcintyre-mckitrick.pdf
11. Webseite Stefan Rahmstorf: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/
12 Die Klimaskeptiker:http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Other/rahmstorf_dieklimaskeptiker_2004.pdf
13. The Carbon Dioxide Greenhouse effect: http://www.aip.org/history/climate/co2.htm#S1
14. Callendar, G.S., 1938: The artificial production of carbon dioxide and its influence on climate. Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society, 64, p. 223-240.
15. Statement og Z. Kaworowski for the US. Senate: http://www.warwickhughes.com/icecore/
16. Petit, J.R. et al., 1999: Climate and atmospheric history of the past 420,000 years from the Vostok ice core, Antarctica. Nature, 399, p. 429 - 436.
17. Mann, M.E. et al., 2003: On Past Temperatures and Anomalous Late-20th Century Warmth. Eos, 84(27), p. 256-258.
18. Von Storch, H., et al., 2004. Reconstructing past climate from noisy data. Sciencexpress, September 30, 2004.
19. Soon, W., and S. Baliunas, 2003. Proxy climatic and environmental changes of the past 1,000 years. Climate Research, 23, 89–110.
20. Stefan Rahmstorf; http://www.pik-potsdam.de/~stefan/leser_antworten.html
21.
22 Monnin et al.; Science, Vol 291, 2001; " Atmospheric concentrations over the last glacial termination"
23 McIntyre, S. Climate Audit; www.climateaudit.org
24 Rahmstorf et al.,Climatic Change, Volume 43, Number 2, October 1999 , pp. 353-367(15)
http://www.pik-potsdam.de/%7Estefan/Publications/Journals/rg99.pdf
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29 http://www.sciencedaily.com/releases/1999/07/990712080500.htm
30

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